Unser Firmenausflug führte uns in eine Region, die sich wie kaum eine andere im Wandel befindet: das Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland.

Das Projekt wird von den Umweltministerien des Bundes und des Freistaates Sachsen gefördert und von zahlreichen regionalen Akteuren umgesetzt. Ziel ist es, die Bergbaufolgelandschaften zu sichern, ökologisch aufzuwerten, neue Lebensräume zu schaffen und die Region naturgemäß weiterzuentwickeln.

Während einer fachkundigen Führung von Herrn Dr. Harter erhielten wir spannende Einblicke in die laufenden Maßnahmen und konnten eindrucksvoll beobachten, wie aus den ehemaligen Tagebauflächen wertvolle Feuchtgebiete, Seen, weitreichende Wälder und Offenlandbiotope entstanden sind und noch weiter entstehen. Besonders interessant war zu sehen, welche Maßnahmen zur Sicherung von Böden, zur Förderung der biologischen Vielfalt und zur Verbindung von Naturschutz und Tourismusförderung der Region unternommen werden.

Neben den fachlichen Eindrücken blieb jedoch auch Zeit, die besondere Landschaft auf sich wirken zu lassen. Ob vom Aussichtspunkt oder direkt in der Landschaft, der Blick hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ein besonderes Highlight war die Begegnung mit einer kleinen Galloway-Rindergruppe, die hier unter anderem zur Pflege der Offenlandschaften eingesetzt wird. Die vier Jungtiere betrachteten uns nach kurzem Zögern mit derselben Neugier, mit der wir sie beobachteten.

Insgesamt bot die Exkursion viele Denkanstöße zum Thema Mensch und Natur im Wandel und zeigte, wie Naturschutz, Landschaftsentwicklung und regionale Identität hier zusammenwirken. Es war ein inspirierender und lehrreicher Ausflug!

 

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